Suche
Contact
27.10.2021 | Dealmeldungen, Pressemitteilungen

KPMG Law und KPMG beraten Deutscher Reisesicherungsfonds bei Antragsstellung zum Betrieb als Reisesicherungsfonds und Aufnahme der Geschäftstätigkeit

Die KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (KPMG Law) und die KMPG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (KPMG) haben die Deutscher Reisesicherungsfonds GmbH (DRSF) bei der Antragsstellung und Implementierung der Antragsanforderungen für die Übernahme der Insolvenzabsicherung bei Pauschalreisen nach dem neuen Reisesicherungsfondsgesetz (RSG) beraten.

Der Gesetzgeber hat für Reiseanbieter mit einem Jahresumsatz ab zehn Millionen Euro beschlossen, dass Insolvenzsicherungen von Pauschalreisen über einen zentralen Fonds abgesichert werden müssen. Dieser soll dazu dienen, dass Reisende im Falle einer Insolvenz des Reiseunternehmens ihre Vorauszahlungen zurückerhalten. Bisher waren Reiseanbieter über Versicherungsunternehmen und Kreditinstitute abgesichert.

Bereits im Juni 2020 beschloss die Bundesregierung die Eckpunkte der Neuregelung. Der DRSF hat unter der Leitung Thomas Schreiber und Dr. Andreas Gent am 31. August 2021 eine Erlaubnis des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) unter Auflagen erhalten und wird die Reiseinsolvenzsicherung zum 01.11.2021 aufnehmen.

KPMG Law und KPMG haben den DRSF im Zuge der Antragsstellung zum Betrieb als Reisesicherungsfonds beraten. In die zweite Phase, die laufende Beratung, fällt die Detaillierung des Zielbetriebsmodells und der Zielprozesse sowie die Umsetzung der Vertrags- und Schadensplattform, der Investmentinfrastruktur und des entsprechenden Kontrollumfelds des Fonds.

In diesem Rahmen beriet und berät KPMG zu wirtschaftlichen, aktuariellen, steuerlichen und organisatorischen Themen und betreut das übergeordnete Projektmanagement.

Unter der Federführung von Dr. Ulrich Keunecke und Dr. Frank Püttgen beriet und berät KPMG Law den DRSF rechtlich umfassend und bei allen Rechtsfragen. Die Beratung erfolgte insbesondere in versicherungs- und investmentrechtlichen sowie vertragsrechtlichen Themen im Zusammenhang mit dem Erlaubnisverfahren zum Betrieb des Reisesicherungsfonds. Weiterhin beriet KPMG Law bei der Implementierung und Umsetzung von Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Geschäftsbetrieb. Darüber hinaus erstreckte sich die Beratung auf die Gebiete Bankrecht, Arbeitsrecht, Insolvenzrecht, Datenschutzrecht und Gesellschaftsrecht.

Berater Deutscher Reisesicherungsfonds:

KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH: Dr. Ulrich Keunecke (Partner, Federführung rechtliche Aspekte Gesamtprojekt, Versicherungsrecht, Frankfurt), Dr. Frank Püttgen (Senior Manager, Federführung Versicherungsaufsichts- und Versicherungsvertragsrecht, Köln), Miriam Bouazza (Partner, Finanzierung, Frankfurt), Maik Ringel (Senior Manager, Legal Corporate Services, Leipzig), Sigrid Karin Aguilar Alvarez (Manager, Versicherungsrecht, Leipzig), Ines Schemmert (Senior Associate, Versicherungsrecht, Leipzig), Dr. Dennis Hanstein (Associate, Legal Deal Advisory/M&A, Hannover); Dr. Martin Trayer (Partner, Legal Deal Advisory/Arbeitsrecht/Recht der Gesundheitswirtschaft, Frankfurt); Hanna Michalak (Manager, Legal Financial Services/Arbeitsrecht/IT- und Datenschutzrecht, Frankfurt), Linda Oppermann, Senior Manager (Versicherungs- und Bürgschaftsrecht, München)

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft: Dr. Christian Schareck (Partner), Dr. Hans Volkert Volckens (Partner), Claudia Fell (Partnerin), Dr. Sandra Grote (Partnerin, Tax), Frank Schönfelder (Director, Aktuariat) Knut Besold (Senior Manager und Gesamtprojektleitung), Thomas Dorbert (Partner, Finanzierung), Christiane Bohnhardt (Manager, Betrieb), Dennis Herschbach (Assistant Manager, PMO), Andrea Loder (Manager, PMO), Stephan Willers (Senior Manager, Assurance), Miriam Schreiner (Manager, Aktuariat), Tilo Neubert (Senior Manager, Kapitalanlagen), Alexander Strolz (Senior Manager, Finanzierung), Paulina Gegenheimer (Senior Associate, Betrieb), Lara Dacol (Assistant Manager, Betrieb), Hendrik Laß (Associate, Aktuariat), Rebecca Frings (Manager, IKS), Robert Meyer (Assistant Manager, Betrieb), Julia Rodinjuk (Senior Associate, PMO), Malte Schneider (Assistant Manager, PMO)

 

Über KPMG Law

Die KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (KPMG Law) ist eine dynamisch wachsende, international ausgerichtete, multidisziplinäre Rechtsberatungspractice. Seit 2007 berät KPMG Law ihre Mandanten regional aus 17 deutschen Standorten mit über 330 Anwälten und ist über ihr Global Legal Services Network zudem weltweit mit über 3.750 Anwälten vernetzt. Der Fokus von KPMG Law liegt auf der persönlichen und bedarfsorientierten Beratung ihrer Mandanten, um praxis- und umsetzungsorientierte Lösungen für komplexe Herausforderungen zu finden. Dabei nimmt der Themenkomplex Legal Tech eine entscheidende Rolle ein, denn Recht und Technologie wachsen zunehmend zusammen und erfordern daher ein besonderes Augenmerk. Darüber hinaus kann KPMG Law auf das weltweite Netzwerk ihrer Kooperationspartnerin KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (KPMG) zurückgreifen, um die Herausforderungen ihrer Mandanten mit ergänzendem multidisziplinärem Wissen optimal zu meistern, wirtschaftlich und technologisch.

Explore #more

19.05.2026 | KPMG Law Insights

Die Novelle des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes soll Infrastrukturprojekte beschleunigen

Mit der am 21. Januar 2026 im Bundeskabinett beschlossenen Novelle des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes (UmwRG) sollen Infrastrukturvorhaben beschleunigt werden. Der Gesetzentwurf schränkt Rechte von Umwelt- und Naturschutzverbänden…

15.05.2026 | KPMG Law Insights

Wie die EU Inc. den Transaktionsmarkt verändert – fünf Thesen für M&A, Venture Capital und Private Equity

Die EU Inc. könnte den Transaktionsmarkt in Europa spürbar verändern. Denn sie verändert zentrale Annahmen über Gesellschaftsstrukturen. Wenn Anteile digital übertragen werden, notarielle Zwänge entfallen…

14.05.2026 | Dealmeldungen

KPMG Law berät Deutsche Telekom bei BaFin Erlaubnis für Rückversicherungs Captive

Die Deutsche Telekom AG hat von der BaFin die Erlaubnis zur Gründung einer Rückversicherungs‑Captive mit Sitz in Deutschland erhalten. Die Lizenz wurde Ende März 2026…

13.05.2026 | KPMG Law Insights

Was die neue Verbraucherkreditrichtlinie für Retailbanken bedeutet

Die neue Verbraucherkreditrichtlinie (CCD II) verschärft die Anforderungen an die Vergabe von Verbraucherkrediten für Retailbanken. Was Retailbanken ab dem 20. November 2026 bei der Vergabe…

13.05.2026 | Dealmeldungen

KPMG Law advises SAP on strategic investments in unicorn startups n8n and Parloa

KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (KPMG Law) advised SAP SE (SAP) on its strategic investments in the unicorn startups n8n and Parloa. KPMG Law provided SAP…

12.05.2026 | KPMG Law Insights

Keine Beihilfe bei lokalem Sachverhalt: Wann das Beihilfeverbot des Art. 107 AEUV nicht greift

Nicht jede staatliche Förderung ist auch eine genehmigungspflichtige Beihilfe. Ist der Sachverhalt rein lokal, kann die Behörde auf das zeitaufwendige Notifizierungsverfahren bei der EU-Kommission verzichten.…

11.05.2026 | KPMG Law Insights

Mit der EU Inc. Start-ups digital gründen und europaweit skalieren – EU plant neue Rechtsform

Die EU‑Kommission hat mit der EU Inc. eine neue, europaweit einheitliche Gesellschaftsform vorgeschlagen, die Unternehmensgründungen schneller, günstiger und vollständig digital machen soll. Zielgruppe sind vor…

08.05.2026 | KPMG Law Insights

Vergabebeschleunigungsgesetz: Neue Anforderungen und Spielräume für die öffentliche Beschaffung

Um Vergabeverfahren schneller, flexibler und praktikabler zu machen, wurde jetzt das Vergaberecht reformiert. Am 23. April 2026 hat der Bundestag das Gesetz zur Beschleunigung der

08.05.2026 | KPMG Law Insights

BGH: Umsatzsteuer-Voranmeldungen und -Jahreserklärung sind unterschiedliche prozessuale Taten

Mit seinem Beschluss vom 10. Dezember 2025 (1 StR 387/25) vollzieht der BGH einen Kurswechsel: Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Umsatzsteuer-Jahreserklärung eines Besteuerungszeitraums sind unterschiedliche prozessuale…

02.05.2026 | In den Medien

Gastbeitrag in IT-Business: Business Judgement Rule beim KI-Einsatz

KI wird zunehmend Grundlage wichtiger Unternehmensentscheidungen. Doch was passiert, wenn die „Blackbox“ KI fehlerhafte oder unzureichende Ergebnisse liefert? Nikolaus Manthey und Sabrina Riesenbeck von KPMG…

Kontakt

Sigrid Karin Aguilar Alvarez

Senior Manager

Münzgasse 2
04107 Leipzig

Tel.: +49 341 22572575
saguilar@kpmg-law.com

©2026 KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, assoziiert mit der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, einer Aktiengesellschaft nach deutschem Recht und ein Mitglied der globalen KPMG-Organisation unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Limited, einer Private English Company Limited by Guarantee, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Für weitere Einzelheiten über die Struktur der globalen Organisation von KPMG besuchen Sie bitte https://home.kpmg/governance.

KPMG International erbringt keine Dienstleistungen für Kunden. Keine Mitgliedsfirma ist befugt, KPMG International oder eine andere Mitgliedsfirma gegenüber Dritten zu verpflichten oder vertraglich zu binden, ebenso wie KPMG International nicht autorisiert ist, andere Mitgliedsfirmen zu verpflichten oder vertraglich zu binden.

Scroll