Derivate

Derivate sind für eine gesunde Volkswirtschaft unerlässlich.

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Über Derivate

Derivate sind für eine gesunde Volkswirtschaft unerlässlich. Nur durch die verschiedenen Kategorien von Derivaten kann sichergestellt werden, dass Unternehmen rentabel produzieren, profitabel Produkte absetzen und erfolgreich neue Märkte erschließen. Zugleich sind Derivate aber auch mit erheblichen Risiken verbunden. Die Finanzmarktkrise, ausgelöst durch die Lehman Brothers Insolvenz, verdeutlichte, welche Gefahren Derivate für die Volkswirtschaften haben können. Die G20-Staaten haben reagiert und sich darauf verständigt, die Risiken von Derivaten für die Volkswirtschaften zu minimieren.

Unternehmen der Realwirtschaft, Banken und Investoren stehen deshalb neuen regulatorischen Herausforderungen gegenüber, die erhebliche Auswirkungen auf ihre Geschäftstätigkeit haben. So müssen sie

  • die neuen regulatorischen Anforderungen verstehen;
  • entscheiden, ob und wie diese im Unternehmen umgesetzt werden können (z.B. Einschränkung der Derivate auf bestimmte Kategorien, mit bestimmten Kontrahenten auf bestimmte Jurisdiktionen);
  • diese regulatorischen Anforderungen in ihre Geschäftstätigkeit integrieren (die entsprechenden Prozesse anpassen, z.B. Meldewesen, Collateral Management);
  • mit neuen Vertragspartner eine Handelstätigkeit aufnehmen (z.B. mit zentralen Gegenparteien oder Clearing Member aufgrund der Verpflichtung zum zentralen Clearing, mit Börsen, OTF und MTF aufgrund der Handelsplatzpflicht); und
  • die Vertragsbedingungen mit bestehenden Vertragspartnern anpassen (z.B. Übertragung der Meldepflichten nach EMIR, Harmonisierung der Prozesse zur Risikominimierung / Collateral Management).

Eine nicht unerhebliche Herausforderung besteht in der Absicherung der Derivate-Exposure. Ein Collateral Management ist zur Risikominimierung für jeden, der mit Derivaten handelt, regulatorisch verpflichtend (EMIR). Um dieses kosteneffizient zu gestalten, ist es erforderlich, dass

  • rechtlich geklärt ist, welche Vermögensgegenstände (Geld, Aktien, Schuldverschreibungen, Pfandbriefe, etc.) zur Absicherung unter Beachtung etwaiger (insolvenzrechtlicher) Aspekte (z.B. Suspect Period) zulässig sind; und
  • Collateral-Optimierungsmaßnahmen (z.B. Collateral Transformation, Use of Collateral sowie Defined Cheapest-to-Deliver Order) den regulatorischen Anforderungen genügen (EMIR, CRR, SFT-Verordnung, etc.) und entsprechend vertraglich vereinbart sind, um Haftungs- und Ausfallrisiken zu minimieren.

Beratungsschwerpunkte

Wir beraten und unterstützen Sie bei der Einrichtung, der Optimierung oder dem Ausbau Ihrer Geschäftstätigkeit mit Derivaten und Ihres Collateral Management Systems. Aufgrund unserer Kooperation mit der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft können wir zusammen mit den Kollegen der Geschäftsbereiche Audit, Tax und Advisory multidisziplinäre Lösungen aus einer Hand anbieten.

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