Datenschutzgrundverordnung - The Legal 500 Studie in Zusammenarbeit mit KPMG International

„Der GC Guide zur DSGVO: Von Schock und Verleugnung bis Akzeptanz und Hoffnung“

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The Legal 500 Studie in Zusammenarbeit mit KPMG International

Weniger als die Hälfte der deutschen Unternehmen sind ausreichend auf die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vorbereitet, wie eine Studie von The Legal 500 und KPMG International belegt. Die Zeit drängt, denn die Änderungen sind am 25. Mai 2018 bereits in Kraft getreten. Die Studie zeigt auf, welche Bereiche Unternehmensjuristen Kopfzerbrechen bereiten – aber auch, welche Chancen die DSGVO für Unternehmen bietet.

The Legal 500 Studie: DSGVO-Leitfaden für Inhouse-Anwälte: Herausforderungen und Chancen der EU-Datenschutz-Grundverordnung

The Legal 500 Studie in Zusammenarbeit mit KPMG Law

Stichtag 25. Mai 2018: Ab diesem Tag gelten nun neue – schärfere – Anforderungen für den Datenschutz in Unternehmen. Die Grundlage dafür bildet die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), auf deren Basis der deutsche Gesetzgeber das alte Bundesdatenschutzgesetz reformiert hat.

Die Neuerungen sind weitreichend und betreffen das gesamte Unternehmen, nicht nur den Datenschutzbeauftragten oder die Rechtsabteilung. In einer aktuellen Studie von The Legal 500 und KPMG International mit rund 450 Unternehmensjuristen benennen die Befragten die wichtigsten Herausforderungen:

  • Die Maßnahmen müssen im gesamten Unternehmen umgesetzt werden, nicht nur in einzelnen Abteilungen oder von einzelnen Personen.
  • Die DSGVO fordert eine umfassende Kontrolle über alle IT-Systeme und Datenverarbeitungstätigkeiten – einschließlich alter Datenbestände, von deren Existenz unter Umständen niemand im Unternehmen weiß.
  • Die Rechtsabteilung kann die Umsetzung der Regeln nicht alleine gewährleisten, sondern muss dazu mit allen anderen Abteilungen nahtlos zusammenarbeiten.
  • Die DSGVO normiert Prinzipien, keine normativen Vorschriften. Ohne Präzedenzfälle ist die Auslegung dieser Prinzipien mit einem gewissen Maß an Unsicherheit verbunden.

Die Aufgaben sind umfangreich, und die Zeit drängt. Trotzdem gibt weniger als die Hälfte der in der Studie Befragten an, dass ihr Unternehmen bereits genug getan habe, um der DSGVO zu entsprechen. Noch schlechter stellt sich der Stand der Vorbereitung in Bezug auf die Schulung der Mitarbeiter dar. Die DSGVO stellt erhöhte Dokumentations- und Transparenzpflichten auf, die von der großen Mehrzahl der Mitarbeiter eines Unternehmens erfüllt werden müssen, und sie erhöht die Anforderungen an Qualifikation und Schulung der Mitarbeiter. Vor diesem Hintergrund verwundert es, dass weniger als zehn Prozent der Befragten angeben, die Mitarbeiter in ihre Unternehmen seien sich ihren Datenschutzpflichten bewusst. Dieser Rückstand wird sich kaum in wenigen Wochen aufholen lassen.

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